Die Welt ist voller guter Ideen – lass sie wachsen!

So lautete das Motto der Misereor-Aktion 2017 – und auch der Misereor-Jahrestagung, zu der sich Haupt-, Ehrenamtliche und Freunde von Misereor Anfang Juli in Aachen versammelten.

Klimawandel, Kriege und Finanzkrisen – irgendwie betrifft all dies auch uns, scheint aber oft viel zu groß und undurchschaubar.

Mut machen können hier die vielen Kleinprojekte, bei denen Menschen sich vor Ort den globalen Bedrohungen entgegenstellen. Einige Beispiele wurden bei der Tagung vorgestellt:

Mittels intelligenter Anbaumethoden lässt sich auf kleinsten Flächen Obst und Gemüse in immenser Vielfalt und hohem Ertrag ernten, und somit eine abwechslungsreiche Ernährung für viele Menschen sichern. Dies gelingt sowohl auf kargen Böden wie z.B. in der Mongolei, als auch auf Industriebrachen westlicher Großstädte, etwa in Detroit.

Durch den Bau von über einer Million Familien-Zisternen muss im Nordosten Brasiliens niemand mehr an Wassermangel sterben, obwohl dort seit fünf Jahren extreme Dürre herrscht.

Besonders beeindruckend war der Bericht aus der Arbeit mit kriegstraumatisierten Menschen in Syrien: Gemeinschaft über ethnische Schranken hinweg.

Misereor fördert solche Projekte an der Basis – nicht nur durch Geld, sondern auch durch Öffentlichkeitsarbeit und in entwicklungspolitischen Kontakten.

Sich mit Misereor zu informieren und zu engagieren macht Mut, und verhilft zu einer klaren Sicht bei den großen Fragen, die uns alle angehen!  

 

https://www.misereor.de/informieren/

Wolfgang Werner