Die „Kriegskinder“ im Gespräch– über die Grenze des Schweigens

Foto: Peter Hill, pixelio.de
Foto: Peter Hill, pixelio.de

Ein Seminartag für Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel

Im Krieg geborene und aufgewachsene Kinder sind zu allen Zeiten in besonderem Maße von den Schrecken des Krieges betroffen. Flucht, Vertreibung, Hunger, Bombenalarme und andere Formen der Gewalt hinterlassen tiefe Spuren- oft fürs ganze Leben. 

Im Nachkriegsdeutschland war kaum Raum für dieses Thema: Schuld- und Schamgefühle erschwerten das oftmals befreiende und heilende Reden darüber zusätzlich. Mit zunehmendem Alter werden die Erinnerungen vieler Betroffenen wieder lebendig und es wächst das Bedürfnis, davon zu berichten.

 

Auch die „Nachkriegskinder“ und „Kriegsenkel“ sind mehr oder weniger von den Kriegserfahrungen ihrer Eltern bzw. Großeltern geprägt. Mitunter nahmen sie an ihren Angehörigen das Leid jener Zeit wahr oder wunderten sich über ungewöhnliche Verhaltensweisen, jedoch ohne die Ursache zu verstehen. Sie wollen nun die Chance nutzen, auf Spurensuche zu gehen und im Austausch mit den „Kriegskindern“ herauszufinden, wie sich deren Erfahrungen auf die Biographien ihrer Nachkommen ausgewirkt haben.

 

An diesem Studientag kommen die drei Generationen miteinander ins Gespräch, fragen, erfahren, verstehen. Begleitet werden sie dabei von einer erfahrenen Paar- /Familien- und Psychotraumatherapeutin.

 

Referentin: Ulrike Hanstein
Veranstalterin: Pfarrei St. Katharina von Siena
Kooperation: Quartiersmanagement Nordweststadt
Ort: Gemeindehaus St. Matthias, Thomas-Mann-Str. 2-4,
  60439 Frankfurt-Niederursel
Kosten: 40.- Euro incl. Getränke, Mittagessen möglich (auf eigene Rechnung)

Anmeldung:

 

Soziale Arbeit in der Pfarrei/Caritasverband Frankfurt e.V. 069/951168831, barbara.steffan@caritas-frankfurt.de
Termin: Samstag, 17.3. 2018, 10-18 Uhr, Ankommen ab 9.30 Uhr
Anmeldeschluss: 02.03.2018
Hinweis: bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Geburtsjahrgang an