Danke für die Luminale

Die Luminale am Bügel war ein großer Erfolg. Viele Besucher von außerhalb, genau so aber die Bewohner selber nahmen mit großem Interesse an den Führungen teil und bewunderten die 9 Lichtinstallationen des Lichtkünstlers Jens Schader. Stadtplanungsreferent Mike Josef würdigte beim  Abschlußabend in St. Lioba am 23.3. die Leistung des Viertels als „Weltklasse“.

Durch die Zusammenarbeit so vieler Engagierter, vor allem der beteiligten Bürger, ist insgesamt ein neues Gemeinschaftsgefühl entstanden. Das ist eine gute Grundlage für die weitere Arbeit des Stadtteilbeirats.

In besonderer und herausgehobener Weise leuchtete unsere Kirche St. Lioba. Sie war der strahlende Höhepunkt der Luminale am Ben-Gurion-Ring. Feinsinnig und künstlerisch hochwertig waren Motive aus dem Leben der Heiligen Lioba projiziert. Hände, die gereicht wurden, ein roter Faden als Symbol der Weisheit, lateinische Begriffe als Ausdruck der Bildungsarbeit der Heiligen und viele andere Motive ließen die Besucher staunen. Und viele, die noch niemals in unserer Kirche waren, kamen nach dem Konzert von „Sound of  Spirit“ beglückt und strahlend aus der Kirche. 

Strahlend leuchtete sozusagen auch das Licht der Gemeinschaft unserer Kirche. Die großartige Unterstützung durch Pfarrei, Stadtkirche und Bistum gaben dem Ortsausschuß die notwendige Solidarität, um ein reichhaltiges Angebot zu präsentieren. Besonders gelungen war der Abend der Pfarrei am Luminale-Montag. Die abschließende Lichtfeier war der krönende Höhepunkt dieses Ereignisses. St. Lioba wurde als Ort der Begegnung erlebt, bei dem ein neues und besonderes „Wir“-Gefühl der Pfarrei zu erfahren war.

Die ungewöhnliche Aktion ermutigt zu weiteren, neuen Aktivitäten, bei denen unsere Kirche  ihre Menschenfreundlichkeit zeigt und damit en Menschen der heutigen Zeit Zeugnis gibt von der Liebe Gottes zu ihnen.

Bei der Luminale wurden in St. Lioba 188.- Euro Einnahmen aus dem Speisen-und Getränkeangebot erzielt. Diese werden von der Gemeinde auf 200,- Euro aufgestockt und aus Dankbarkeit für den gelungenen Verlauf der Luminale und die elitären Lebensverhältnisse, in denen wir in der westlichen Welt leben, einem humanitären Projekt von MISEREOR gespendet, bei dem Licht ebenfalls eine Hauptrolle spielt. Allerdings in ganz anderer Weise als bei uns.

 

In vielen Krankenhäusern Afrikas sitzen Patienten und Personal ab 18 Uhr im Dunkeln. Elektrizität ist hier Mangelware und entscheidet im medizinischen Notfall über Leben und Tod. Das MISEREOR-Projekt „Saubere Energie für Gesundheitsstationen im Kongo“ unterstützt Krankenhäuser dort mit Solaranlagen. Die bringen nicht nur Licht und Ultraschall. Auch die Kühlung für Impfstoffe und Medikamente funktioniert jetzt zuverlässig. Es ist möglich, Blutkonserven zu lagern oder ein Elektromikroskop zu nutzen. So bekommen Krankenhäuser endlich Strom - und die Menschen Hilfe im Notfall und Perspektiven.