Informationen zum „KIS – Projekt“

Seit vielen Monaten schon ist in unserer Pfarrei der Begriff „KIS Projekt“ immer wieder mal gefallen. „KIS“ steht für „Kirchliche Immobilien Strategie“.

Es ist bekannt, dass die Immobilien in Kirchengemeinden immense Kosten verursachen, die meist nicht mehr von den Einnahmen gedeckt werden können.

Daher hat, nach einer professionellen Bewertung aller Immobilien der Pfarrei, eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Pfarrei und des bischöflichen Ordinariates nach Lösungen gesucht.

Unmittelbar einsichtig war, dass ein besonderer Handlungsbedarf in den Gemeinden St. Bonifatius, St. Sebastian und St. Matthias besteht.

 

Im bischöflichen Ordinariat wurde aus den Vorüberlegungen der Arbeitsgruppe ein Konzept erstellt, an das die pfarrlichen Entscheidunsgremien faktisch gebunden sind.

Mittlerweile wurde dieses Konzept von seiten des Ordinariates dem Verwaltungsrat und – in der vergangenen Woche -  auch dem Pfarrgemeinderat vorgestellt. 

Veränderungen wird es demnach  in St. Bonifatius, in St. Sebastian und in St. Matthias geben. Klar ist dabei, dass die projektierten Veränderungen eine sehr große Herausforderung für die Gesamtpfarrei sein werden.

 

In groben Zügen sind folgende Maßnahmen geplant:

 

                  In St. Bonifatius soll  das Oktogon als Versammlungsraum für Gemeinde und Pfarrei renoviert werden. Das Pfarrhaus wird der KiTa  zur Verfügung gestellt, sowohl als pädagogische Fläche, als auch um Wohnraum für Bedienstete zu gewinnen. Ein Teil der jetzigen Freifläche der KiTa, könnte dem Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden.

                  In St. Sebastian sind die Maßnahmen des KIS Projektes mit der geplanten Erweiterung der KiTa in  Einklang zu bringen. Dies soll in einer eng verzahnten Baumaßnahme geschehen, in der nicht nur der Kindergarten erweitert, sondern auch das Gemeindehaus zeitgemäß verändert wird. Ferner ist die Optimierung der Fläche vor der Kirche geplant.

                  Die gravierendsten Veränderungen sind in St. Matthias vorgesehen. Das gesamte Areal, mit Ausnahme der KiTa, soll veräußert werden.

Dies schließt auch die Profanierung der Kirche ein. 

Dabei soll der Kindergarten St. Sebastian für die Zeit des Umbaus, etwa Ende 2019 im Gemeindehaus von St. Matthias untergebracht werden, wobei eine gemeinsame Nutzung von Gemeinde und Kindergarten ermöglicht werden soll.

 

Ausführlich wird das bischöfliche Ordinariat in einer Pfarrversammlung Anfang Februar 2019 über das gesamte Projekt informieren. Der Gesamtprozess soll von einer Arbeitsgruppe unter Beteiligung aller relevanten Institutionen begleitet werden.

Das Pastoralteam bittet in dieser Situation alle Gläubigen in den nächsten Monaten um gute Ideen und vor allem um das Gebet.

 

Für das Pastoralteam: Pfarrer Hanns-Jörg Meiller