Fastenzeit-Impuls #13 - M&Ms

Einmal wurde Jesus von Marta und ihrer Schwester Maria aufgenommen. Maria setzte sich zu ihm und hörte zu, wohingegen Marta damit beschäftigt war zu dienen. Sie forderte Jesus auf: „Ich muss die ganze Arbeit allein machen. Sag doch meiner Schwester, sie soll mir helfen.“ Und Jesus antwortete: „Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen, aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Gute gewählt, das wir ihr nicht genommen.“

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Fastenzeit-Impuls #12 - Drei Jünger sehen Jesus in Herrlichkeit (Die »Verklärung«)

Sechs Tage später nahm Jesus die drei Jünger Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und führte sie auf einen hohen Berg. Sonst war niemand bei ihnen. Vor den Augen der Jünger ging mit Jesus eine Verwandlung vor sich: Seine Kleider strahlten in einem Weiß, wie es niemand durch Waschen oder Bleichen hervorbringen kann. Und dann sahen sie auf einmal Elija und dazu Mose bei Jesus stehen und mit ihm reden. Da sagte Petrus zu Jesus: »Wie gut, dass wir hier sind, Rabbi! Wir wollen drei Zelte aufschlagen, eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.«  Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte, denn er und die beiden andern waren vor Schreck ganz verstört. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten über sie, und eine Stimme aus der Wolke sagte: »Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe; auf ihn sollt ihr hören!« Dann aber, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr, nur Jesus allein war noch bei ihnen. Während sie den Berg hinunterstiegen, befahl ihnen Jesus, mit niemand über das zu sprechen, was sie gesehen hatten, bevor nicht der Menschensohn vom Tod auferstanden wäre. Dieses Wort griffen sie auf und diskutierten darüber, was denn das heiße, vom Tod auferstehen.

(Mk 9,2-10, Bibelübersetzung Gute Nachricht)

Fastenzeit-Impuls #11

Als ich erwachte, erwachte ich im atemlosen Schwarz der Kiste. Ich hörte: Die Erde tat sich auf zu meinen Häupten. Erdschollen flogen flatternd zur Schaufel zurück. Die teure Schachtel mit mir dem teuren Verblichenen stieg schnell empor. Der Deckel klappte hoch und ich erhob mich und fühlte gleich: Drei Geschosse fuhren aus meiner Brust in die Gewehre der Soldaten die abmarschierten schnappend aus der Luft ein Lied im ruhig festen Tritt rückwärts.

                                   

Günter Kunert: Film – verkehrt eingespannt; in: Verkündigung des Wetters; Hanser Verlag München 1966

 

Vgl. Paulus in 1. Kor 15,43:

Was gesät wird, ist armselig, was auferweckt wird, herrlich. Was gesät wird, ist schwach, was auferweckt wird, ist stark.

Fastenzeit-Impuls #10 - Loslassen!

Loslassen, was ich nicht brauche:

meinen Egoismus,

meine Selbstherrlichkeit,

Vorurteile und Rechthaberei

Angst, Unsicherheit, Misstrauen

Kummer und Probleme,

Ärger, Aggressionen,

meinen Stress,

meine Termine,

meine Unentbehrlichkeit. 

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Fastenzeit-Impuls #9

Wer nicht lange und geduldig zuhören kann,

der wird am andern immer vorbeireden

und es selbst schließlich gar nicht mehr merken.

Wer meint, seine Zeit sei zu kostbar,

als dass er sie mit Zuhören verbringen dürfte,

der wird nie wirklich Zeit haben

für Gott und den Bruder,

sondern nur immer für sich selbst,

für seine eigenen Worte und Pläne.

(Dietrich Bonhoeffer)

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Fastenzeit-Impuls #8 - Zweite Wahl

Der Apostel Matthias ist Nachrücker.

So dokumentiert es die Apostelgeschichte

gleich im ersten Kapitel.

Wer des weiteren zur Wahl stand, ist nicht überliefert.

Lediglich die Notiz:

„Das Los fiel auf Matthias.“

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Fastenzeit-Impuls #7 - U m k e h r

Ein Mann sitzt in der S – Bahn. Bei jeder Station steckt er den Kopf zum Fenster hinaus und stöhnt. Nach vier oder fünf Stationen fragt ihn besorgt die Dame, die ihm gegenüber sitzt: „Tut Ihnen etwas weh ? Sie stöhnen so entsetzlich.“ Da antwortet er: „Eigentlich müsste ich aussteigen. Ich fahre dauernd in die falsche Richtung. Aber hier ist es so schön warm drin.

Autor unbekannt

Rabbi Bunam sprach zu seinen Schülern: „Die große Schuld des Menschen sind nicht die Sünden, die er begeht – die Versuchung ist mächtig und sein Kraft ist gering ! Die große Schuld des Menschen ist, dass er jeden Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut“

Überliefert von: Martin Buber


Fastenzeit-Impuls #6

Lieber Mensch,

nimm eine Weile Abstand von dem, was dich pausenlos beschäftigt und verwirrt.

Lass die vielen Gedanken in deinem Kopf nicht länger kreisen.

Leg ab die Last der Sorge und ruhe aus von deiner Arbeit.

Du darfst dich Gott zuwenden und in ihm zu Ruhe kommen.

Zieh dich zurück nach innen in dein Herz.

Lass alles draußen, was nicht Gott ist oder was dich hindert, zu ihm zu finden.

Suche Gott bei geschlossenen Türen.

Anselm von Canterbury (aus Fastenwegweiser Andere Zeiten e.V.)

Fastenzeit-Impuls #5

Und gleich treibt der Geist ihn [=Jesus] hinaus in die Ödnis.

Und er war vierzig Tage in der Ödnis, vom Satanas versucht.

Und er war mit den Tieren und die Engel dienten ihm.

Nachdem aber Johannes ausgeliefert war, kam Jesus nach Galiläa,

um zu künden die Heilsbotschaft Gottes.

Er sagte: Erfüllt ist die Zeit und genaht das Königtum Gottes.

Kehrt um!

Und: Glaubt der Heilsbotschaft!

 

Mk 1,12-15 (in der Übersetzung von Fridolin Stier)

Fastenzeit-Impuls #4 - Fastenzeit – auch für mich?

Die Zeit der Vorbereitung auf Ostern lädt ein, bewusst zu leben.

An ihrem Beginn steht die Aufforderung Jesu: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15)

Will ich umkehren, etwas ändern, anders leben? –  Wenn ja, wie mache ich das?

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Fastenzeit-Impuls #3 - Umkehr

Ich kehre um

Wenn ich erkenne:

Dieser Weg führt nicht zum Ziel.

Wenn ich merke:

Hier bin ich auf dem Holzweg.

Wenn ist sehe:

Ich komme nicht weiter.

Umkehr gehört zum Leben.

Die Fastenzeit lädt ein umzukehren,

wo es not-wendig ist,

wo es not-tut,

wo es gut-tut –

mir und anderen.

Ja, ich kann umkehren

mit Gottes Hilfe.

 

Matthias Köhler

Fastenzeit-Impuls #2 - Quarantäne

Geschützt ist der Begriff nicht,

trotz seiner eindeutigen Herkunft.

Doch gerade das hat ihn so populär gemacht

in den vergangenen Monaten.

Wie ein Damoklesschwert,

das über Reiserückkehrern aus Risikogebieten schwebt:

Quarantäne -  

gesetzlich verfügte Isolation,

um mögliche Infektionsherde in Schach zu halten.

Auszeit um der Gemeinschaft willen –

10 oder 14 Tage.

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Fastenzeit-Impuls #1

Die Welt fährt herunter.

Wir bewegen uns langsamer.

 

Verzichten auf Vieles.

Erleben einen neuen Alltag.

 

Müssen innehalten.

Richten den Blick auf das Wesentliche.

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Brotbrauchtum

Brotsorten gibt es bei uns in Deutschland in solcher Fülle, dass uns die Auswahl beim Bäcker schon schwer gemacht wird - erst recht, wenn man mit regionalen Brotsorten konfrontiert wird.

Von meinen Vorfahren habe ich den wertschätzenden Umgang mit Brot übernommen, sowie den Brauch, jeden Brotlaib vor dem Anschneiden mit einem Kreuz zu bezeichnen. Außerdem verschenke ich Brot und Salz zum Einzug in ein neues Heim.

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Mit Gott ins neue Jahr 2021!

Bild: pinterest.com.mx
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Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.“ (Psalm 23,4)

 

Albert Schweitzer, der berühmte Arzt in Afrika, notierte auf jede erste Seite seiner Hefte, in die er sein Leben aufschrieb, ganz groß: „Mit Gott!“ „Mit Gott“, das schreibe auch ich auf die erste Seite dieses neuen Jahres. Denn: „Nichts brauchen wir zu fürchten“, so sagte es die hl. Theresia von Avila, „wenn wir uns ganz Gott anvertrauen.“

Deshalb: Lasst uns mit Gott alle Tage dieses neuen Jahres beginnen.

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Weihnachtsimpuls 2020

Advents-Impuls #25 - Das wahre Weihnachten

"Weihnachten ist kalendarisch am 24./25. Dezember. Das wirkliche Weihnachten ist in diesen Zeiten dann, wenn Flüchtlinge gerettet werden. Das wirkliche Weihnachten ist dann, wenn Flüchtlingskinder wieder sprechen, spielen und essen. Das wirkliche Weihnachten ist dann, wenn "Der Retter" wirklich kommt - und er nicht nur im Weihnachtslied besungen wird."

 

Heribert Prantl, in: Süddeutsche Zeitung, 22.12.2019

Advents-Impuls #24

Nicht mische sich in unser Wachen,

was es trüben könnte:

Der Weg des Ohres ebne sich,

der Blick der Augen reinige sich,

das Denken des Herzens heilige sich,

das Reden des Mundes läutere sich!

(Ephräm der Syrer 306 – 373)

Advents-Impuls #23 - Die Flamme brennt!

„Es begab sich aber zu der Zeit“ irgendwann zwischen 64 vor und 37 nach Christus. Da war Tiberius Kaiser. Da begann eine andere Zeitrechnung. Denn da lebte der, dessen Geburt heute noch überall auf der Welt gefeiert wird. Er war kein Gelehrter, kein hoher Beamter. Er war heimatlos, ein Fremder im eigenen Land. Aber was er gelebt hat, ist bis heute wahr: Jeder kann jederzeit neu anfangen. Das Skandalöse daran, damals wie heute: Bedrängte, Enttäuschte, Unterdrückte träumen plötzlich davon, frei zu sein. Manchen werden die Augen geöffnet, Kranke werden gesund, das wenige Eigene reicht für Viele. Seine Auferstehung veränderte die menschliche Perspektive. Er überwand den Tod. Unfassbar, in jedem Jahrhundert. Und doch vollendete er damit nur, was er begonnen hatte. Manche glauben nicht daran, dass er wirklich gelebt hat oder tatsächlich bedeutsam war. Dennoch können auch sie nicht bestreiten: Damals wurde ein Feuer entzündet. Seine Flamme brennt noch heute. Das ist Beweis genug.

 

Mari Moshage

Advents-Impuls #22 - inkl. Sankt Katharina singt!

Advents-Impuls #21 - Zerbrechliche Weihnachten

Ein Weihnachtsschmuck, eine Kugel,  so rund wie der Erdball. An vielen Christbäumen finden wir  Kugeln, oft rote wie ein Apfel, eine Erinnerung an das (verlorene) Paradies.

 

Mit Weihnachten soll etwas Neues  beginnen.

GOTT schließt die Tür zum Paradies wieder auf,  wie wir auch in einem Weihnachtslied singen.

Neu ist, dass GOTT Mensch werden will. Neu ist, dass ein kleines unscheinbares Kind den Frieden bringen soll, wie wir im Weihnachtsevangelium Lukas lesen:

„Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“

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Advents-Impuls #20

Keine Süßigkeiten oder Bildchen sind am Adventkranz (s. Foto) befestigt, sondern viele Friedenstauben. Ich werde damit aufgefordert, etwas zum Frieden beizutragen. Noch sind es einige Tage bis Weihnachten. Heute kann ich anfangen.

 

Die Kraft des Anfangs ist noch lange nicht verbraucht,

und Gott berührt erneut die Erde,

kommt nah und spricht: du wirst gebraucht,

dass Leben glückt, dass Frieden werde.

Ein Auftakt und ein Neuanfang

aus Nacht wird Glanz und Lobgesang.

(Adventlied von Eugen Eckert)

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Advents-Impuls #19 - Sich beschenken lassen

„Gott schenkt uns seinen Sohn“ – heißt es in einem Weihnachtslied. Und wir greifen diese Botschaft auf, in dem wir einander beschenken. Die Vorbereitung der Geschenke gehört so auch zur Adventszeit. Und nicht wenig Mühe kostet es uns, das Richtige zu schenken …

Und doch fällt es oft schwerer, sich beschenken zu lassen, als zu schenken. Wir möchten ja nichts „schuldig bleiben“. Aber ist es nicht wichtiger als alle Geschenk-Aktivitäten im Advent, dass wir wieder sehen lernen, wie bedürftig wir alle sind? Dass wir wieder spüren, wie wir auf Liebe und Entgegenkommen angewiesen sind? Advent – Ankunft Gottes kann nur geschehen, wenn wir ihn ankommen lassen.

Vielleicht können wir heute neu entdecken, wie Gott uns jeden Tag beschenkt – mit der Botschaft seiner Liebe, die in Jesus sichtbar unter uns erschienen ist.

Matthias Köhler

Advents-Impuls #18

Der Weg, der dir gezeigt wird, ist nicht weit. Du musst deinem Gott nur bis zu dir selbst entgegengehen.

(Bernhard von Clairvaux 1090 – 1153)

Advents-Impuls #17 - Lass dich anstecken…

in diesem Jahr hört man ja alles mit anderen Ohren.

Anstecken – bloß nicht –

das wollen wir doch gerade verhindern.

Aber wenn es ein Streichholz zur Kerze sagt  - meint es doch etwas ganz anders.

Lass dein warmes Licht leuchten

Mach das Leben hell

Schicke uns einen Hoffnungsschimmer

Am dritten Advent kommt ein besonderes Licht

nach Deutschland

ins Bistum

und bald zu uns.

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Advents-Impuls #16 - Verlorene Stille?

Stille wird uns empfohlen im Advent. Und wir sehnen uns ja auch danach, zur Ruhe zu kommen. Aber wir spüren auch, dass es einer richtigen Umkehr bedarf, Stille zu suchen und auszuhalten und die leisen Töne zu hören: das, was im Lärm, der auf uns eindringt oder den wir selber machen, untergeht.

 

Auch in Corona-Zeiten scheint der Advent nur schwer eine stille Zeit zu werden. Und doch können wir nur in der Stille hören, was auch unseren Tagen verheißen ist: „Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben.“ (Jesaja 7,14) und: „Seid gewiss: Ich bin bei euch“ (Matthäus 28,20).

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Advents-Impuls #15 - inkl. Sankt Katharina singt!

Advents-Impuls #14 - Von Nazareth nach Bethlehem

N wie Nazareth die Stadt in der allen begann, in der Maria, die Mutter von Jesus Besuch von einem Engel hatte

A wie Augustus der zur Zeit von Jesu Geburt  Kaiser war

Z wie  Zweittausend Jahre ist es Herr, dass Gott als kleines Kind in die Welt gekommen ist

A  Alle Jahre wieder erinnern wir uns daran

R Rom, dort war damals die Hauptstadt, wo der Kaiser regierte

E Engel, die Boten Gottes , die Maria, Josef und den Hirten die frohe Botschaft verkünden

T wie Tischler, den Beruf  den Josef hatte

H wie Herodes, der König, der Jesus nichts Gutes gewünscht hat

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Advents-Impuls #13 - Adventsrede

Und die Bewegtheit des Herrn ist ohne Groll und von großer Dauer.

Und seine Gerechtigkeit hört nicht auf, und seine Güte bleibt ewig.

Und darum entfernen wir gern die Bitterkeit, wie ein enges Gewand.

Und die Trauer legen wir ab, wie einen Mantel im Frühling.

 

Und mit viel Sorgfalt nehmen wir die Einsamkeit von unserer Stirn.

Und wir weisen unsere Aufmerksamkeit hin zu den einfachen Dingen.

Und wir verlassen uns auf das Dach, das keinen Regen durchlässt.

Und wir vertrauen dem Stuhl, der fest steht, und der uns trägt.

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Advents-Impuls #12

Ja, wir warten auf den Herrn. Aber genauso wahr ist: In den Armen wartet der Herr auf uns. Adventliches Warten ist viel mehr. Es hat auch diese Dimension, die umso realer und deshalb umso dringlicher ist: Er, der den Menschen herzlich zugetan ist, möchte, dass auch wir unser Herz öffnen für den Bruder, für die Schwester.

 

„Hast du einen Freund unter den Armen?“, fragt die Gemeinschaft Sant‘Egidio. So wahr es ist, dass wir warten. Aber: Wir werden auch erwartet.

(Weihbischof Dr. Thomas Löhr/ Limburg)

Advents-Impuls #11 - Dornen und Rosen

Das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“ erzählt in seinen drei Strophen von einer unglaublichen Veränderung.

 

Durch einen toten, laublosen Wald aus Dornensträuchern geht die schwangere Maria. Sie ist auf dem Weg zu ihrer Verwandten Elisabeth, welche auch ein Kind erwartet. Die Dornen, das Abgestorbene, die Trostlosigkeit rings herum können Maria nichts antun. Sie ist voller Hoffnung, da sie neues Leben in sich trägt. Und ein Wunder geschieht. So heißt es ja dann in der dritten Strophe: „Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen“.

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Advents-Impuls #10 - Gold der Liebe

Brich auf

mein Herz

und wandre!

Es leuchtet der Stern.

Viel kannst du

nicht mitnehmen

auf den Weg.

Und viel geht dir

unterwegs verloren.

Lass es fahren.

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Advents-Impuls #9 - Eigentlich

eigentlich würde ich gerne mit vielen Familien Gottesdienst feiern

eigentlich würde ich gerne einen Glühwein nach einem Adventsfenster trinken

eigentlich würde ich auf den Weihnachtsmarkt gehen und den Duft von

gebratenen Mandeln einatmen

eigentlich würde ich mit Freunden ein Adventsfrühstück machen

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Advents-Impuls #8 - inkl. Sankt Katharina singt!

Advents-Impuls #7 - Sei gern einsam und still!

Suche dir oft eine schickliche Zeit aus, wo du bei dir selbst, ganz allein, zu Hause sein kannst. Und wenn du so ganz allein bei dir selbst zu Hause bist, so überdenk das Gute, das du von der Hand Gottes empfangen hast. Wenn du dich von dem unnötigen Geschwätz, dem eitlen Umherlaufen und dem geistlosen Jagen nach Neuigkeiten losmachtest, so würdest du Zeit genug haben, dich heilsamen Betrachtungen zu widmen.

Meister Eckhart (1260-1328)

Advents-Impuls #6 - Licht am Ende des Tunnels

Die U-Bahn-Tunnelbohrer im Frankfurter Europaviertel haben heute Feiertag. Auch wenn sonst rund um die Uhr gebaut wird; am 4. Dezember ruht die Arbeit. Heute wird die hl. Barbara gefeiert, Patronin aller Berufsgruppen, die untertage arbeiten. Neben dem hl. Martin und dem hl. Nikolaus zählt sie zu den wenigen Heiligen, die über Konfessions- und Religionsgrenzen hinweg Verehrung genießen.

Wer könnte es den Menschen verdenken, wenn auch bei der Barbaraverehrung ein Hauch magisches Denken mitschwingt.

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Advents-Impuls #5 - Adventskerzen

Viele kennen sicherlich die Geschichte der vier Adventskerzen, in der  eine Kerze nach der anderen erlischt. Die ersten drei Kerzen haben die Namen: Friede, Glaube und Liebe – mit dem vierten Licht der Kerze, die Hoffnung heißt, werden diese durch ein Kind gerettet.

 

In diesem Jahr haben die vier Kerzen für mich andere Namen: Abstand halten – Hygienemaßnahmen beachten - Alltagsmaske tragen. Manch einer hat für sich diese drei Kerzen entweder nie entzündet oder diese ausgeblasen. All denen wünsche ich ein Kind, einen Menschen, der mit der Kerze  Verantwortung diese Menschen erhellt.

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Advents-Impuls #4 - Einen Engel

Einen Engel

wünsch ich dir,

der dich sanft und

sacht berührt, dich

in Gottes Nähe führt.

 

Einen Engel

schickt Gott dir,

der adventlich dich

besinnt, mit dir

jeden Tag beginnt.

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Advents-Impuls #3 - "Ich sehe etwas, was du nicht siehst"

Dieses Spiel kennen wir aus Kindertagen. Auch wenn man gute Augen hat und den Augenarzt nicht braucht, ist noch nicht gesagt, dass man gut sieht.

 

„Selig, die sehen, was ihr seht!“, sagt Jesus im Evangelium (Lukas 10,21-24). Um ein neues Sehen also geht es – vor allem in diesen Tagen des Advents. Einmal innezuhalten und die Augen zu öffnen für das, was Gott wirken will, ja schon wirkt in meinem Leben.

 

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Advents-Impuls #2 - Weg bereiten

Wir sagen euch an den lieben Advent.

Sehet, die erste Kerze brennt.

Wir sagen euch an eine heilige Zeit.

Machet dem Herrn den Weg bereit.

Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!

Schon ist nahe der Herr.

 

Mit diesem Lied haben wir gestern die Adventszeit begonnen. Sie ist für uns alle eine besondere Zeit im Jahresablauf. In diesem Jahr werde ich die traditionellen Adventsbesuche bei uns zuhause sehr vermissen. Gute Gespräche in gemütlichem Ambiente bei Kerzenschein gehören für mich einfach zur Adventszeit dazu.

Nun habe ich also viel Zeit, um mich auf meinen wichtigsten Gast vorzubereiten. Wie kann ich ihm zeigen, dass er bei mir willkommen ist? Über was möchte ich mich mit ihm unterhalten? Was will ich ihm anvertrauen, was ich sonst niemandem sagen würde?

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Advents-Impuls #1 - inkl. Sankt Katharina singt!

In der Krise

Sie sind gewiss

alles andere als schön:

die Zeiten der Krise.

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Firmvorbereitung 2020 - Alles anders??

Am 31. Oktober und 1. November werden 48 Jugendliche aus unserer Pfarrei das Sakrament der Firmung empfangen und natürlich hat die Vorbereitung auf diesen Tag in Corona-Zeiten allen Beteiligten Flexibiliät und Kreativität abverlangt: In thematischen Gottesdiensten haben wir uns den wichtigsten Themen unseres Glaubens angenähert. Kleingruppentreffen sind erst jetzt in gekürzter Form möglich.

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Vielfalt

ist als neues Zweijahresthema für unsere Pfarrei ausgerufen.

Im Leben der Großstadt ist Vielfalt zunächst eine Dauererfahrung: Menschen „aus aller Herren Länder“, wie man früher sagte: aus unterschiedlichen Kontinenten, Staaten, Kulturen und Religionen, mit differierenden Weltauffassungen, Menschenbildern und Überzeugungen. Manchmal macht uns diese Vielfalt Angst: wenn bunt zu kunterbunt wird und wir den Überblick verlieren. Wie gerne würden wir manches auf einen Nenner bringen und merken zugleich: Es gelingt nicht.

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Impuls #46: Gottesdienst...

Bild: Pixaby
Bild: Pixaby

ein Heiliges Spiel – so bezeichnete Romano Guardini einmal die Liturgie.

Ein paar Wochen hat dieses Spiel für die allermeisten Christen geruht – man durfte zuschauen im TV oder Livestream.

Vielen hat dies geholfen – und für viele ältere Menschen, die nicht mehr mobil sind, ist dies schon lange eine liebgewordene Gewohnheit, sonntags vormittags den Gottesdienst im Fernsehen zu schauen, und dank vieler neuer kirchlichen Sendern auch täglich.

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Impuls #45: Ende des zweiten Weltkriegs, Tag der Befreiung

Bild: Pixaby
Bild: Pixaby

Vor 75 Jahren hat ein Krieg geendet, der die ganze Welt betroffen hatte und

Millionen von Menschen das Leben  gekostet.

Dem jüdischen Volk und viele andere sind getötet worden, weil sie nicht ins Schema passten.

Gott sei Dank dürfen wir seit 75 Jahren im Frieden leben.

Das sollten wir, auch in dieser Zeit nie vergessen. In der Zeit der Pandemie , die die Welt auch nur gemeinsam bewältigen kann und muss.

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Impuls #44: Gebet einer Maus

Wie sieht eine Maus die Welt ? Was würde sie sagen, wenn sie sprechen könnte. Glaubt eine Maus an Gott? Die Ordensschwester Angela Toigo ist überzeugt davon. Schon in den 80er Jahren schrieb sie „Gebete einer Maus“ auf. Der Perspektivwechsel kann uns „Riesen“ nachdenklich machen und trösten.

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Impuls #43: Zärtlichkeit

In Corona-Zeiten wird der nachfolgende Text von Andrea Schwarz anders verstanden als früher:

 

Zärtlichkeit

ist mehr

als streicheln

in den Arm nehmen

dir durch die Haare wuscheln

Zärtlichkeit ist hinschauen

hinhören

hinfühlen was dir

was mir gut tut

ohne jemandem zu schaden

um dann

getan zu werden.

Impuls #42: Wer geduldig ist, der ist weise

„Wer geduldig ist, der ist weise.“ (Buch der Sprichwörter 14,29)

Geduldig sein? Das fällt uns oft schwer –

gerade auch in diesen Tagen, Wochen und Monaten.

Doch sich in Geduld zu üben hat durchaus Vorteile.

Wir kommen zur Ruhe und können über Dinge nachdenken.

So reifen sie in unseren Gedanken heran

und wir können am Ende weise Entscheidungen treffen.

Manchmal ergeben sich neue Wendungen

und die Dinge klären sich in der Wartezeit von selbst.

Bisweilen stoßen wir in dieser Zeit auch auf neue Erkenntnisse.

Ja, es stimmt schon:

„Wer geduldig ist, der ist weise.“

MK

Impuls #41: Maria

„Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen,

o segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen!“

- dieses alte Marienlied fanden wir vor Jahren im Anhand des Gotteslobes.

In der 4. Strophe heißt es:

„ Vor allem sind´s der Blümlein drei,

die lass kein´n Sturm entlauben:

die Hoffnung, grün und sorgenfrei,

die Liebe und den Glauben!“

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Impuls #40: Ich bin die Tür

„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wir ein- und ausgehen und Weide finden.“ (Joh 10,9 – Evangelium vom 4. Sonntag der Osterzeit)

 

Wer im Moment durch eine Tür gehen will, muss sich genau überlegen, ob und wann und wie er oder sie das tut. Wenn wir Häuser und Wohnungen anderer Menschen betreten, wenn wir in Läden und Geschäfte gehen oder wenn wir (wieder) in die Kirche kommen – überall gilt es die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

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Impuls #39: Mit Gott im Boot

Die die Jünger werden wir erleben, dass wir mit ihm an Bord keinen Schiffbruch erleiden. Denn das ist Gottes Stärke: alle, was uns widerfährt, zum Guten zu wenden, auch die schlechten Dinge. Er bringt Ruhe in unsere Stürme, denn mit Gott geht das Leben nie zugrunde.

Papst Franziskus angesichts der Coronakrise am 27. März

Impuls #38: Not-Wendigkeit

Die Wurzeln des Maifeiertages liegen im 19. Jahrhundert. Der 1. Mai 1886 war gewissermaßen der Zündfunke: Als Reaktion auf die Folgen der Industrialisierung kam es zu Massenstreiks, mit denen Arbeiter in den Produktionszentren Nordamerikas ihre Rechte einforderten.

Es wundert nicht, dass fünf Jahre später, 1891, Papst Leo XIII. die berühmte Enzyklika Rerum Novarum veröffentlichte, die zum Grundpfeiler der katholischen Soziallehre wurde. Für unsere Region ist der Mainzer „Arbeiterbischof“ Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811-1877) als Förderer einer christlichen Gesellschaftethik zu nennen wie auch sein Studienfreund Adolph Kolping (1813-1865). Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und das Kolpingwerk gehen auf die Beiden zurück.

Papst Pius XII. schließlich hat die Anliegen der katholischen Soziallehre mit der Liturgie verknüpft: Der hl. Josef, der Arbeiter, wird am 1. Mai gefeiert.

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Impuls #37: Ist jemand zuhause?

Welch eine Frage, wo es doch heißt #StayatHome - Bleib zuhause.

  ⦁  Zuhause ist für mache dennoch weit weg.

Kein Flüchtling kann sein Zuhause mitnehmen, wie die Schnecke in unserem Vorgarten.

Das dürfen wir in unserem sicheren Zuhause nicht aus dem Auge verlieren.

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Impuls #36: Impuls zum Patronatsfest der Hl. Katharina von Siena

Impuls #35: Gottes Atem

Jesus trat in die Mitte der Jünger und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! (vgl. Joh 20,19-22)

 

Wer in diesen Tagen andere anhaucht oder anhustet,

riskiert ein Bußgeld.

In Coronazeiten gehen wir auf Abstand,

um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

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Impuls #34: Geheimnis

Entdecke das Geheimnis, dass du nie alleine bist:

Jesus geht alle Wege mit dir,

auch wenn di ihn nicht sehen kannst.

Entdecke das Geheimnis, wie sehr Jesus dich liebt.

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Impuls #33: Steh auf – Impuls zum 3. Sonntag der Osterzeit

Wofür stehe ich auf?

Um die Arbeitswoche hinter mich zu bringen,

Richtung Wochenende?

Für mich allein oder auch für andere,

die dazu selber nicht mehr in der Lage sind?

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Impuls #32: Die Uhr Die Zeit Der Moment

Im Moment gebrauche ich meinen Terminkalender dazu, um zu sehen, was alles „Nicht“ ist.

Welcher dienstliche Termin

Welche Geburtstagsfeier

Welcher Gottesdienst

Welches Treffen mit Freunden - nicht ist

oder vielleicht nicht sein wird

wie der geplante Urlaub außerhalb der Landesgrenzen

Dann kommt mir die wunderbare  Bibelstelle in den Sinn und bei der einen oder anderen Zeile fällt uns sofort ein, in welcher Zeit wir uns gerade befinden

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Impuls #31: Großes Stadtgeläut

Wenn alle Frankfurter Innenstadtglocken läuten, ist erster Advent, Weihnachten, Ostern oder Pfingsten. Eine Tradition, die im Jahr 1347 ihre Wurzeln hat und 1856 wie auch 1978 von der Stadt bekräftigt wurde.

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Impuls #30: Parabel vom Löwenzahn

Eine Frau beschloss, einen Garten anzulegen. Sie bereitete den Boden vor und streute die Samen wunderschöner Blumen aus. Als die Saat aufging, wuchs auch der Löwenzahn. Die Frau versuchte mit allen möglichen Methoden, den Löwenzahn auszurotten, aber nichts half. Am Ende machte sie sich auf, um in der fernen Hauptstadt den Hofgärtner des Königs zu befragen.

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Impuls #29: Gott segne die Erde, auf der wir jetzt stehen.

Gott segne den Weg, auf wir jetzt gehen.

Gott segne das Ziel, für das wir jetzt leben.

Segne uns auch, wenn wir rasten.

Segne das, was unser Wille sucht.

Segne das, was unsere Liebe braucht.

Segne das, worauf unsere Hoffnung ruht.

Segne unseren Blick und unsere Begegnungen.

(nach einem altkeltischen Segensgebet)

MK

Impuls #28: Heilige Jungfrau,

in deiner himmlischen Glorie

vergiss doch nicht das Elend dieser Erde!

Blicke erbarmungsvoll hernieder auf alle, die leiden,

die sich abmühen im Kampf

mit den Widerwärtigkeiten und Bitternissen dieses Lebens!

Habe Mitleid mit all denen,

die sich lieben und die getrennt sind!

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Impuls #27: Auftrag

"Du hast einen Auftrag für alle, und wäre es nur

ein freundlicher Gedanke, ein Gruß, ein stummes Gebet."

(Eva von Tiele-Winckler)

 

Vielleicht können wir "einen Auftrag" am Beginn dieser zweiten Osterwoche verwirklichen

und so die Botschaft vom neuen Leben einen anderen Menschen spüren lassen.

Matthias Köhler

Impuls #26: Erstkommunion 2020 verschoben

In unserer Pfarrei sollten am Weißen Sonntag und dem darauffolgenden Wochenende insgesamt 96 Kinder zur ersten Heiligen Kommunion gehen.

 

Wann das Fest nachgeholt werden kann, wissen wir im Moment noch nicht. Als Zeichen der Verbundenheit wandert gerade in jeder Kommuniongruppe eine Kerze von Familie zu Familie.

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Impuls #25: Gottes Nähe erfahren

Mein Gott, dich suche ich.

Meine Seele verlangt nach dir.

Ich dürste nach dir,

wie trockenes Land nach Regen dürstet.

 

Ich schaue nach dir aus,

deine Nähe zu erfahren.

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Impuls #24: Leerstand

Wie viele Köpfe haben wir uns bereits zerbrochen,

wie wir in Deutschland mit den Kirchengebäuden umgehen,

die wir nicht mehr brauchen.

Glaubensschwund, Gläubigenschwund, Priesterschwund, … -

Abschied von der einstigen Volkskirche.

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Impuls #23: „Notre Drame!“

…, „unsere Tragödie“, titelte vor einem Jahr eine französische Tageszeitung in Anspielung auf den Namen der Pariser Kathedrale, die abends zuvor in Flammen aufgegangen war.

Der ganzen Welt stockte der Atem.

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Impuls #22: AUFSTEHEN

Mitten im Dunkeln,

in der Verzweiflung,

im Traurig-Sein:

AUFSTEHEN

Mitten im Zweifeln,

im Hadern,

im Wütend-Sein:

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Impuls #21: Geistes-Gegenwart

Keine gläubige Hingabe erfreut den Herrn mehr als jene, die sich seinen Armen zuwendet. Überall, wo Gott Fürsorge und Erbarmen sieht, da erkennt er das Bild seiner eigenen Güte. (Leo der Große +461) 

Impuls #20: Ostern heißt:

Ich kann aufstehen

aus dem Grab der Resignation

Ich kann aufstehen

aus dem Grab der Trauer

Ich kann aufstehen

aus dem Grab der Hoffnungslosigkeit

Ich kann aufstehen

aus dem Grab der Sinnlosigkeit des Lebens

Ich kann aufstehen

aus dem Grab der Mutlosigkeit

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Impuls #19: Gottes Garten

Das Evangelium vom Ostersonntag (Joh 20,1-9) erzählt,

wie Maria von Magdala in der leeren Grabkammer zwei Engeln begegnet.

Sie weint – nicht nur, weil Jesus gestorben ist,

vielmehr, weil sie ihn nicht einmal als Toten findet.

Er ist weg, wie vom Erdboden verschluckt.

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Impuls #18: Karsamstag

Kreuzweg St. Edith Stein – von den Messdienern 2019 gestaltet
Kreuzweg St. Edith Stein – von den Messdienern 2019 gestaltet

Grabesstille – Grabesruhe

Gestern der dramatische Tag, Jesus stirbt am Kreuz.

Heute ein ganz stiller Tag,

 

 

Die Biblischen Texte am Karfreitag endeten mit der Grrablegung – „Wegen des Rüsttages der Juden, und weil das Grab in der Nähe lag,  setzten sie Jesus dort bei“ (Joh. 19,42)

Jesus ist tot – das Grab mit einem Stein  verschlossen – aus und vorbei - endgültig ?

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Impuls #17: Besondere Fürbitte am Karfreitag 2020

Lasst uns beten für alle Menschen,

die in diesen Wochen schwer erkrankt sind;

für alle, die in Angst leben und füreinander Sorge tragen;

für alle, die sich in Medizin und in Pflege um kranke Menschen kümmern;

für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,

und für alle, die Entscheidungen treffen müssen

und im Einsatz sind für die Gesellschaft,

aber auch für die vielen, die der Tod aus dem Leben gerissen hat.

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Impuls #16: Gründonnerstag – Kommt zu mir

Jesus, wenn es mir schlechtgeht und ich durch eine tiefe Dunkelheit gehe,

wenn keiner mehr etwas mit mir zu tun haben will

und wenn ich mich einsam fühle,

dann höre ich deine Worte:

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid,

ich werde euch Ruhe verschaffen.“

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Impuls #15: Globalfasten

Fest getaktet Jahr für Jahr:

Die vierzig Tage vor Ostern sind der Umkehr gewidmet.

Fastenzeit.

Christenleben unter besonderer freiwilliger Beobachtung.

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Impuls #14: Ich wasche meine Hände in Unschuld

Bild Jesu vor Pilatus- aus dem Kreuzweg in Sanke Edith Stein, gemalt 2019 von den Messdienern
Bild Jesu vor Pilatus- aus dem Kreuzweg in Sanke Edith Stein, gemalt 2019 von den Messdienern

Ein geflügeltes Wort – entnommen der Bibel – gesprochen von Pontius Pilatus. An Palmsonntag und Karfreitag hören wir Jahr für Jahr diese Stelle aus dem Evangelium

 

Jesus wird zum römischen Statthalter in Jerusalem gebracht. Er heißt Pilatus und ist sehr mächtig. Er allein kann entscheiden, ob jemand zum Tod verurteilt wird oder nicht. Als Jesus vor ihm steht, findet Pilatus nichts Böses an ihm. Trotzdem lässt er es zu, dass die Soldaten Jesus foltern und dass er gekreuzigt wird. Er will nicht am Tod Jesu schuld sein und wäscht seine Hände in Unschuld. Er unternimmt aber auch nichts, um Jesus zu retten.

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Impuls #13: Es ist genug

Es ist genug, sage ich.

Ja, sagt der Engel, es ist genug:

genug da zu geben,

genug da zum Leben,

genug da zu tun.

Ich bin nicht besser, sage ich.

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Impuls #12: Brücken bauen

„Du hast einen schönen Beruf“, sagte das Kind zum alten Brückenbauer, „es muss sehr schwer sein, Brücken zu bauen.“

„Wenn man es gelernt hat, ist es leicht“, sagte der alte Brückenbauer, „es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind viel schwieriger“, sagte er, „die baue ich in meinen Träumen.“ „Welche anderen Brücken?“ fragte das Kind.

 

Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob das Kind es verstehen würde. Dann sagte er: „Ich möchte eine Brücke bauen - von der Gegenwart in die Zukunft.

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Impuls #11: Palmsonntag – Einzug in Jerusalem - Wir bleiben zuhause

Eigentlich würden morgen viele in die Kirche kommen, mit geweihten Palmzweigen von draußen in die Kirche ziehen und das Hosianna singen, das erste Mal die Passionsgeschichte hören. Die Karwoche beginnt.

 

Der Regenbogen auf den Buchszweigen sagt es aus: Wir bleiben zuhause -  das ist so 2020.  Kinder sind eingeladen, als ein Zeichen, dass sie zuhause bleiben, einen Regenbogen auf die Fensterscheiben zu malen, oder zu basteln. Daher auch hier bei uns der Regenbogen, das bunte Hoffnungszeichen auf diesem Foto.

Aber trotzdem können alle die geweihten Palmzweige erhalten. Kommen sie in eine unserer Kirchen. (Öffnungszeiten finden Sie hier)

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Impuls #10: Beten in Krankheit

Kreuzweg St. Edith Stein – 2019 von den Messdienern gestaltet  Foto:  Angela Köhler
Kreuzweg St. Edith Stein – 2019 von den Messdienern gestaltet Foto:  Angela Köhler

Wir nähern uns mit großen Schritten der Karwoche.  Viele Menschen beten sonst- in Gemeinschaft den Kreuzweg. Dreimal fällt Jesus auf seinem Weg zum Kreuz. Es kann nicht mehr – So mag es auch Menschen gehen, die erkrankt sind, aber auch den Pflegern , Ärzten und Angehörigen.

 

In unserem Gotteslob finden wir viele Lieder, Gebete, Andachten. Unter der Rubrik: IM GEBET ANTWORTEN IN KRANKHEIT   finden wir folgendes Gebet, das wir ihnen  heute ein mit auf dem Weg geben. (GL 17,4) Beten sie es auch für alle Erkrankten.

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Impuls #9: Zeit, Jesus in der Schrift wie in der Eucharistie zu begegnen

Zum ersten Mal in unserem Leben gibt es jetzt ein erzwungenes „eucharistisches Fasten“. Der Grund ist das Coronavirus. Die Eucharistie ist sicherlich der Mittelpunkt unseres kirchlichen Lebens. Eucharistie ist eine Erfahrung von Gemeinschaft, eine Feier unseres Glaubens und eine Quelle des Trostes, des Zuspruchs und der Stärke. Deshalb ist es in der Tat eine schmerzhafte und traurige Situation für viele Gläubigen. Die meisten Diözesen haben Vorkehrungen getroffen, um die Eucharistiefeier im Fernsehen und im Internet zu übertragen.

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Impuls #8: Katharina von Siena

In diesen Wochen hast du viel zu tun.

Als Schutzpatronin wirst du verehrt,

nicht nur in unserer Pfarrei,

sondern vor allem in deiner Heimat Italien

sowie für ganz Europa.

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Impuls #7: Ich wünsche dir einen Tag ohne Eile

Ich wünsche dir einen Tag ohne Eile.

Gemeint sind nicht Stunden voll Langeweile:

Deine Zeit soll dann nicht nur Terminen gehören,

und niemand darf dich an diesem Tag stören.

Du sollst ihn verbringen ohne Hektik und Hast

und die Pflicht nicht empfinden als drückende Last.

Du sollst nur erfüllt sein von dem, was du tust,

ob du tätig bist oder ganz einfach mal ruhst.

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Impuls #6: Freude schenkt Kraft

Wir sind sogar physisch darauf angewiesen,

Freude zu haben,

denn die Freude schenkt uns Kraft.

 

Nichts schützt uns besser vor Versuchungen

als die Freude.

Ein frohes Herz weiß,

wie es sich vor dem Bösen schützen kann.

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Impuls #5: Kontaktverbot

„Wo Zwei oder Drei in deinem Namen versammelt sind“.

Wie oft haben wir dieses Lied gesungen –

Glaubenslied, Ohrwurm, Mutmacher.

Und manchmal ein Schmunzeln im Gesicht,

wenn die bescheidene Zahl der Versammelten sich den Zahlenwerten des Liedtextes näherte.

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Impuls #4: Anknüpfen

Heute ein Text von Kurt Weigel, der mehrere Jahre Spiritual im Priesterseminar in Limburg war. Auf der Insel Wangerooge, wo er viele Jahre als Pfarrer und Urlaubsseelsorger tätig war, machten Menschen durch ihn neue Erfahrungen mit Kirche.

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Impuls #3: Urbi et Orbi „Der Segen für die Stadt und der Welt“ 

Ich kenne diesen Segen von Kindesbeinen an von den Weihnachts- und Ostertagen. Als Kind, vor dem Fernseher, war ich immer sehr beeindruckt von den vielen Menschen - Gespendet wird dieser nun auch heute  um 18.00 Uhr von Papst Franziskus  - ganz aus der Reihe – auf einem menschenleeren Platz.

„In diesen "Tagen der Prüfung" sei es an der Zeit, "die Stimmen zum Himmel zu vereinen", so der Papst.

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Impuls #2: Der Herr ist mein Hirte

Manchmal habe ich Angst,

bin verunsichert,

fühle mich allein.

Ist einer da, der mich tröstet?

Der Herr ist mein Hirt,

nichts wird mir fehlen.

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Impuls #1: Der gute Hirte mit dem Loch im Zaun

Ein Gleichnis für religiöse Erzieher: Ein Schaf fand ein Loch im Zaun und kroch hindurch. Es war so froh, abzuhauen. Es lief weit weg und fand nicht mehr zurück.

Und dann merkte es, dass ihm ein Wolf folgte. Es lief und lief, aber der Wolf blieb ihm auf den Fersen, bis der Hirte kam, es aufnahm und liebevoll zurück in den Pferch trug.

Und trotz allem Drängen weigerte sich der Hirte, das Loch im Zaun zu vernageln.

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Fastenzeit — Zeit zu fasten — Zeit zum Innehalten — Zeit zur Umkehr

Pfarrbriefservice
Pfarrbriefservice

Bewusst auf etwas zu Verzichten

Fleisch-Alkohol-Süßigkeiten

Bewusst etwas anderes zu machen

TEilen & Nächstenliebe

40 Tage ANDERS Leben

Vielleicht dem Leben eine neue Richtung geben?

Angela Köhler, Gemeindereferentin

Die Gesundheit einer Pfarrgemeinde hängt von ihren Mitgliedern ab

Gesunde, aufstrebende Jungpflanzen sind ein starkes Versprechen für eine gute Ernte in der Zukunft. Die Erstkommunionskinder und die Firmlinge können mit guten, wachsenden Sämlingen in einem gut bearbeiteten Bauernhof verglichen werden.

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Gottes Engel sei dein Begleiter

in guten und schweren Zeiten,

auf bequemen und auf steinigen Wegen,

durch Höhen und Tiefen.

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ADVENT Adveniat WEIHNACHT Segen

Alle Jahre wieder

Dunkle Jahreszeit

Vier Wochen

Erfahrung von Licht

Nächstenliebe

Tannenbaum

Ankunft

Drei Weise

Verkündigung

Ein Kind wir geboren

Nazareth

Treuer Immanuel

An andere Denken

Dankbarkeit

Vorbereitung

Engel

Not lindern

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St. Martin — Heiliger der Nächstenliebe

Kita St. Peter und Paul
Kita St. Peter und Paul

Der heilige Martin (316-397), Bischof von Tour, gilt den Legenden zu Folge als Vorbild der Nächstenliebe. Die allbekannte Mantelteilung, in der Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilt, ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder eindrücklich. 

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Oktober für Umwelt: Heiliger Franziskus von Assisi und Amazonien-Synode!

Umweltschutz ist eines der größten Anliegen unserer Zeit. „Laudato si - über die Sorge für das gemeinsame Haus" die Enzyklika von Papst Franziskus aus dem Jahr 2015 hat einen großen Schub gegeben für die Bemühungen des Umweltschutzes auf der ganzen Welt. Im Oktober 2019 kommt eine weitere großartige Initiative für die Umwelt von Papst Franziskus: die Amazonien-Synode, unter dem Thema „Amazonien – neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“.

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Unser Leben als Christen geschieht im Hier und Jetzt.

Wir sollen deshalb einen nüchternen Blick auf die Realität haben. Hirngespinste, Wunschdenken und das Schön-Reden unliebsamer Tatsachen sind keine tragfähigen Strategien. Unser Handeln und Tun ist gleichzeitig auch  auf die Zukunft ausgerichtet.  Jesus hat vor allem die Armen und Notleidenden im Blick, wenn er von den Verheißungen des Reiches Gottes spricht.

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Die Urlaubsreise steht an...

Bild: clipdealer.com
Bild: clipdealer.com

...seit Wochen freuen wir uns darauf. Aber jetzt noch der Stress, bis alles gepackt ist! Haben wir an alles gedacht, sind auf alle Überraschungen während der Reise vorbereitet? Haben wir Dokumente, die belegen, wer wir sind, Karten, die uns den Weg weisen, Schutz gegen jegliches Wetter?

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Fronleichnam

Wir sollen sie essen, die Ewigkeit

Wir sollen ihn trinken, den Himmel.

In diesem Brot,

in diesem Mahl,

in deinem Wort und Wesen,

Christus.

Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

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Abschied

„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ (Joh 14,27 - 6. Sonntag der Osterzeit)

Die letzten Worte beim Abschied sind oft wichtig und entscheidend. Für alle, die sich lange nicht sehen werden, bleibt oft ein Wort oder eine Geste im Bewusstsein hängen—das wärmt und trägt, wenn die Kälte der Verlassenheit schwer erträglich ist.

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