Von Erntedank bis Reformationstag

Liebe Mitglieder der Pfarrei St. Katharina, liebe Leserinnen und Leser,

 

wir beginnen den Monat Oktober mit dem Erntedankfest. Es ist die Einladung, uns bewusst zu machen, was uns im Leben jeden Tag an Gutem geschenkt wird.

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WÄHLE MENSCHLICHKEIT

Bei vielen Wahlen in den letzten Monaten gab es Überraschungen. Manch Einer, der gewählt hat, bereut vielleicht schon, dass er an der „falschen“ Stelle ein Kreuz gemacht hat. Auch in Deutschland wird am 24.  September gewählt. Freuen wir uns, dass wir frei wählen dürfen, und nehmen unser Recht auch verantwortungsbewusst  wahr.

Überlegen wir als Christen auch,  dass wir eine Verantwortung haben, für alle Menschen, die hier in unserem Land leben, auch für die „ohne“ Wahlrecht.

 

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Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, vom Werk seiner Hände kündet das Firmament (Ps 19,2)

Foto: image 2012
Foto: image 2012

Es ist ein Sommerabend bei einem Freiluftkonzert im Park. Meine Augen schweifen zur untergehenden Sonne hinter den Bäumen. Ich genieße diesen Moment. Was ich höre und sehe, erfüllt mich mit Freude.

Insgesamt ist diese Sommerzeit für mich jetzt eine Zeit der Fülle: die Schöpfung in vielfältiger Farben- und Formenpracht, Schattenspiele im wechselnden Sonnenlicht und der Duft von Blumen und Früchten.

Der achtsame Blick auf Gottes Schöpfung lässt mich innerlich zur Ruhe kommen.

Auch wenn dieses bewusste Innehalten nur wenige Minuten dauert, so schöpfe ich doch daraus Kraft.

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"Tu was du willst. Es muss nichts bringen"

las ich vor einigen Tagen. „Wie das wohl geht?“  frage ich mich jetzt. Eigentlich will, soll –oder muss?- ich doch nur Dinge tun, die auch was bringen. So bin ich erzogen, so habe ich –fast immer- bis jetzt gelebt. So habe ich gearbeitet, gedacht, gefühlt…

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Ansprechbar für die Not des Nächsten

Vieles, was man wahrnimmt, was sozusagen „in der Luft liegt“, lässt sich zunächst noch gar nicht klar benennen. Trotzdem ist es ganz real.

Diese Erfahrung machten auch die Teilnehmer des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965): die Überraschung war groß, als Papst Johannes XXIII.  das Konzil  einberief und die Fenster und Türen der katholischen Kirche sich weit öffneten für ihre „Verheutigung“ - das berühmte „Aggiornamento“.

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Wonne(Marien-)Monat Mai

Weil im Mai alles grünt und sprießt heißt er „Wonnemonat“, für Katholiken ist er aber auch der „Marienmonat“. Ich erinnere mich, dass meine Mutter im Mai in unserer Wohnung einen Marienaltar aufbaute mit einer Marienfigur, mit Kerzen und Maiglöckchen. Dann haben wir Zuhause auch Marienlieder gesungen. Am liebsten „Wunderschön prächtige“. 

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Die Osternachtsfeier ist eine einzige Tauffeier!

„Dies ist die Nacht, die unsere Väter, die Söhne Israels, aus Ägypten befreit und auf trockenem Pfad durch die Fluten des Roten Meeres geführt hat.“Exsultet in der Osternacht

Liebe Gemeindemitglieder von St. Katharina,

Die ganze Osternachtsfeier ist eine einzige Tauffeier!

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FASTENZEIT

Für viele von uns ist das eine Zeit zur Veränderung unseres Verhaltens. Wir versuchen 40 Tage anders zu leben,

- um wieder zu spüren, wie kostbar das ist, was wir haben,

- um anderen etwas abgeben zu können,

- um mit der gewonnenen Zeit etwas

Sinnvolles zu tun.

 

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Fest der Begegnung

- Darstellung des Herrn (2. Februar)-

Es ist ein Zusammentreffen besonderer Art -

               eine wunderbare Begegnung –

               ein erhellendes Gespräch –

Das Lukasevangelium beschreibt uns die Darstellung des Herrn im Tempel als ein besonderes Ereignis mit einer heil-bringenden Botschaft (Lk 2,22-40)

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2016 "Highlights" und kurze Streiflichter aus dem Bistum und der Pfarrei - ein kurzer Rückblick

Seit dem 1. Januar 2016 besteht die neue Pfarrei Sankt

Katharina von Siena Frankfurt.

Aus sieben Gemeinden wurde eine Pfarrei. Das wurde am 14. Februar mit der Übergabe der Gründungsurkunde in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Bonifatius durch Pfarrer Wolfgang Rösch, dem ständigen Vertreter des Apostolischen Administrators, feierlich begonnen.

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Deine Ankunft

Marias Antwort war:  „Ja!“

 

Meine Antwort wäre: „Ja, falls nicht…“

                                       „Ja, aber…“

                                       „Ja, wenn…“

                                       „Ja, obwohl…“

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Alte Zeiten

Manchmal fällt es schwer, sich von bestimmten Momenten zu lösen. Besonders von denen, die im Nachhinein als schön erlebt wurden. Das gilt im persönlichen Bereich genauso wie im kirchlichen Leben.

 

Ich höre immer wieder von Menschen meiner Umgebung, dass sie oft Sätze gebrauchen, die mit „Als das … war“ beginnen und mit „da war das doch besser“ oder ähnlich enden. Sogenannte alte Zeiten kommen aber nicht mehr wieder und können nicht einfach angehalten oder wiederholt werden.

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Lebe jeden Tag so, als ob es dein letzter/erster wäre.

Liebe Gemeindemitglieder von St. Katharina von Siena,

„Lebe jeden Tag so, als ob es dein letzter wäre.“ Dieser Spruch begegnet uns häufig und erst gestern fand ich ihn als Untertitel zu einem Spielfilm. Die Beliebtheit dieses Spruches liegt wohl darin, dass er uns ein Stück Lebensweisheit schenkt und uns daran erinnert, dass unsere Lebenszeit äußerst begrenzt ist. Wir sollen dankbar sein für jeden Tag und das tun, was uns wirklich wichtig ist, was uns am Herzen liegt. Gerade wenn der Herbst vor der Tür steht und die Uhren wieder auf Winter gestellt werden, überkommt uns ja unwillkürlich die Frage, wieviel Zeit bleibt mir noch und nutze ich diese Zeit sinnvoll?

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Der Herr ist mein Hüter

Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite. Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden noch der Mond in der Nacht. Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben.
Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, von nun an bis in Ewigkeit.

 

                                          aus Psalm 121

Wenn wir in den Gottesdiensten zur Einschulung in diesen Tagen mit und für die Erstklässler diese Psalmworte beten dann hoffen wir, dass wir ihnen ein ganz besonderes Gefühl mitgeben können: dass sie „gut behütet sind“ – so wie ein Hut vor allzu viel Sonne oder ein Fahrradhelm bei Stürzen vor Verletzungen schützt.

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Feste

Man soll die Feste feiern wie sie fallen, sagt der Volksmund.

In diesem Jahr kann die neue Pfarrei Sankt Katharina von Siena einiges feiern:

Die Gründung der neuen Pfarrei im Januar

50 Jahre Gemeinde Sankt Bonifatius im Juni

50 Jahre Gemeinde Sankt Sebastian im September

Im Januar ist eine neue siebte Gemeinde dazugekommen: Sankt Edith Stein in Riedberg. 

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Fronleichnam

Das Fronleichnamsfest, kurz: Fronleichnam (von Mittelhochdeutsch vrône lîcham „des Herren Leib“, eine wörtliche Übersetzung des kirchenlateinischen Begriffes „Corpus Domini“), offiziell „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, regional auch Prangertag oder Blutstag genannt, ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Im Englischen und in anderen Sprachen trägt das Hochfest den Namen Corpus Christi.

Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, dem zweiten Donnerstag nach Pfingsten, begangen (60. Tag nach dem Ostersonntag) und fällt somit frühestens auf den 21. Mai und spätestens auf den 24. Juni. Fronleichnam ist immer auf den Tag genau zwei Monate nach dem Karsamstag. Der Donnerstag als Festtermin steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Wegen des stillen Charakters der Karwoche erlaubt der Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aus diesem Grund wurde Fronleichnam auf den ersten Donnerstag nach der Osterzeit und der früheren Pfingstoktav gelegt. In Ländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, kann das Hochfest auch am darauffolgenden Sonntag gefeiert werden.

Quelle: Wikipedia

Der Wonnemonat Mai

Für viele Menschen hat der Monat Mai den Beinamen „Wonnemonat“ sicher zu recht. Schließlich hat der Mai viele Feiertage und außerdem „schenkt“ er vielen Berufstätigen durch die sogenannten Brückentage zusätzliche freie Tage in der schönen Frühlingszeit.

Vielerlei Traditionen prägen diesen Monat. So auch die Tradition der Maialtäre, die häufig mit weißen Blumen zur Verehrung der Gottesmutter (der Maienkönigin) liebevoll geschmückt sind. Das alte Kirchenlied „Maria Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“ wird Manchem dazu in den Sinn kommen.

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Gott wartet auf uns

Auferstehung – so schwer zu verstehen, so griffig und verständlich das Wort auf den ersten Blick aussehen mag. Suchen wir wegen solcher „Formeln“ Gott dort, wo er nicht zu finden ist und er wartet auf uns, wo wir ihn nicht suchen?

Was sagt uns Ostern?

Jesus wurde vom Tode auferweckt zum Leben. Wir fragen uns, wie das sein kann? Wir versuchen im Blick auf unsere Verstorbenen und auf unseren eigenen Tod zu einer tröstend-beruhigenden Antwort zu kommen.

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Zum Logo - oder zum "Markenzeichen" der neuen Pfarrei

Ein Kreuz mit einer eigenen Dynamik.
Ein Kreuz, das durch einen weiteren „Punkt“ auf der Spitze

auch als abstrakte Darstellung eines Menschen gesehen werden kann.

Ein Kreuz, das in seiner (femininen) Formgebung und in seiner roten Farbgebung für die Hl. Katharina von Siena stehen will:

Für ihr Leben in Askese und Bescheidenheit,
für ihre zarte und sensible Körperlichkeit,

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Wir gehören zusammen

Liebe Mitchristen, nachdem wir „heimlich, still und leise“ in der Silvesternacht EINE Pfarrei geworden sind, gibt es nun auch konkrete Dinge, an den man sieht: „Wir gehören zusammen!“

Etwas ganz Handfestes zum Mitnehmen, das unsere Gemeinsamkeit zeigt, ist das Monatsblatt „AKUELLES“, das jetzt in den Kirchen zur Mitnahmeausliegt. Es informiert jeden Monat über alle Gottesdienst und Veranstaltungen in den sieben Gemeinden.

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Segen für ein neues Jahr

für alle Gemeindemitglieder in der neuen Pfarrei St. Katharina von Siena

 

Folge dem Fluss

er kennt den Weg

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